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Die Kirchengemeinde St. Anschar heißt nach dem heiligen Ansgar, dem Glaubensboten unter den Schweden und Dänen und ersten Bischof von Hamburg. Sie entstand durch Privatinitiative Hamburger Bürger: Zum biblischen Christusglauben erweckt, war ihnen die offizielle Kirche der Stadt in Lehre und Leben fremd geworden. So entschlossen sie sich, auf eigene Kosten sogenannte "Kapellen" zu errichten als Stätten einer an die Heilige Schrift gebundenen Verkündigung. Eine von ihnen war die St. Anscharkapelle hinter dem Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt: 1860 geweiht, bildete sie über Jahrzehnte das geistliche Zentrum eines Kreises von Männern und Frauen, die nicht durch ihren Wohnort dieser Gemeinde zugeordnet waren, sondern sich ihr freiwillig angeschlossen hatten. Bindung an Schrift und Bekenntnis geben der St. Anschargemeinde bis heute ihre Farbe.

Die Kirchengemeinde St. Anschar war und ist diakonisch engagiert: Schulen, Heilstätten und Erziehungseinrichtungen sind aus ihr hervorgegangen. Die 1886 als "Kolonie der Barmherzigkeit" unweit von Hamburg Eppendorf gegründete Stiftung Anscharhöhe ist eine von ihnen. Das Miteinander von Jungen und Alten, Behinderten und Nichtbehinderten, Rüstigen und Siechen gehört in St. Anschar von Anfang an dazu - Gabe und Aufgabe für alle Beteiligten.

Die Kirchengemeinde St. Anschar hat den Weg zu sonntäglicher Messe und täglichem Stundengebet gefunden. Das von ihren Vätern und Müttern Entdeckte ist hier bis heute lebendig. Klassische Liturgie inmitten einer Volkskirche - das ist der Schatz, der in St. Anschar darauf wartet, von vielen entdeckt zu werden über die räumlichen Grenzen dieser Gemeinde hinaus. Komm und sieh!